ℹ️ Forschungserkenntnisse zeigen, dass eine Schädigung der zellulären Kraftwerke den Energiemangel bei Long-COVID verursacht. Neue Therapien zielen auf die Regeneration des Stoffwechsels ab. Chronische Erschöpfung und Konzentrationsprobleme nach COVID-19 haben eine zentrale Ursache: gestörte Mitochondrien.
📌 Wissenschaftler entschlüsseln die genauen Mechanismen. Eine führende Hypothese: Eine anhaltende Immunreaktion verursacht oxidativen Stress, der die Mitochondrien attackiert.
➡️ Forscher des Uniklinikums Freiburg fanden eine Art „Immunnarbe“ im Gehirn.
➡️ Eine Studie von Helmholtz Munich und der LMU zeigte, dass Virusreste in den Hirnhäuten langfristige Entzündungen triggern können.
Diese Erkenntnisse sind der Schlüssel für ursachenorientierte Therapien.
📌 Die Strategien konzentrieren sich auf die Regeneration der Mitochondrien. Ein zentraler Ansatz ist die orthomolekulare Medizin mit spezifischen Mikronährstoffen:
➡️ B-Vitamine, Coenzym Q10 und L-Carnitin sollen die Energieproduktion ankurbeln.
➡️ Antioxidantien wie N-Acetylcystein (NAC) schützen die Zellen vor weiterem Stress.
➡️ Spezifische Aminosäuren-Mischungen zeigten in Studien positive Effekte gegen die Erschöpfung.
Ergänzend rücken entzündungshemmende Ernährungsweisen wie die mediterrane Diät in den Fokus.
📌 Experten setzen auf einen multimodalen Ansatz. Neben der Ernährung ist das richtige Energiemanagement entscheidend. Die sogenannte „Pacing“-Strategie hilft Betroffenen, ihre Grenzen zu erkennen und Überlastungen zu vermeiden, die die Symptome verschlimmern.
📌 Leichte Bewegung wie Spaziergänge im individuellen Toleranzbereich und neuroathletische Übungen zur Stimulation des Vagusnervs ergänzen den Therapieplan.
📌 Die Erkenntnis der mitochondrialen Dysfunktion verändert den Behandlungsansatz grundlegend. An der MedUni Wien wird an validierten Biomarkern geforscht, um Risikopatienten früher zu identifizieren.
📌 Gleichzeitig untersuchen klinische Studien pharmazeutische Ansätze. Ein vielversprechender Weg: die Neutralisierung von Autoantikörpern, die die Durchblutung im Gehirn stören. Für Millionen Betroffene wächst so die Hoffnung auf gezielte Therapien und mehr Lebensqualität.
Quelle: ad-hoc-news